Arzthaftungsrecht

Rechtsanwalt Romberg vertritt Ihre rechtlichen Interessen in sämtlichen Streitigkeiten auf dem Gebiet des Arzthaftungsrechts.

Sie sind Patient und sind der Meinung, dass Ihr Arzt oder das Krankenhaus Sie im Rahmen eines Behandlungsfehlers geschädigt hat? Sie haben im Rahmen einer ärztlichen Behandlung einen körperlichen Schaden davon getragen oder leiden nun unter Schmerzen? Hat man Sie nicht ausreichend über mögliche Behandlungsfolgen aufgeklärt?

Oder sehen Sie sich als Arzt mit Schadenersatzansprüchen von Patienten konfrontiert?

Als Anwaltskanzlei mit dem Schwerpunkt Arzthaftungsrecht sind wir der richtige Ansprechpartner in allen Fragen, die den Bereich der Arzthaftung betreffen.

Oft liest man in der Presse von ärztlichen Kunstfehlern. Auch Ärzte sind nur Menschen und stehen unter Stress – vor Fehlern ist niemand sicher. Entsteht jedoch einem anderen dadurch ein Schaden – kann der Betroffene etwa nie mehr schmerzfrei laufen oder wird eine erneute Operation mit langer Genesungszeit erforderlich –, so muss derjenige für den Schaden gerade stehen, der ihn verursacht hat.

Vor jedem ärztlichen Eingriff muss heute zunächst eine Aufklärung über die Behandlung und ihre möglichen Folgen stehen. Mangelhafte Aufklärung kann ebenso zu einem Schadenersatzanspruch führen, wie ein Fehler bei der Behandlung selbst. Immer mehr Patienten gehen den Weg der gerichtlichen Auseinandersetzung, um nach einer fehlgeschlagenen Behandlung Ansprüche wegen eines Aufklärungs- oder Behandlungsfehlers geltend zu machen. Ein Behandlungsfehler kann auf unterschiedliche Arten passieren – darunter fällt eine Fehldiagnose ebenso wie der bei einer Operation im Bauch des Patienten vergessene Wattebausch. Auch die Organisation der Arbeitsabläufe in Praxis oder Krankenhaus – etwa in Bezug auf den Umgang mit Hygiene, mit Proben oder bei der Vergabe von Operationsterminen kann fehlerhaft sein. Einem Haftungsrisiko setzt sich jeder Arzt aus, unabhängig davon, ob er in der eigenen Praxis, im Krankenhaus oder im Notdienst tätig wird.

Vereinbaren Sie einen Termin. Im Rahmen einer ersten Beratung besprechen wir gemeinsam Ihr Problem. Wir werden darüber reden, welche Ansprüche Sie geltend machen können – gegen den Arzt oder gegen einen Krankenhausträger; auf Schadenersatz, Schmerzensgeld oder eine Rente.

Auch als Arzt können Sie mich selbstverständlich ansprechen – ich helfe Ihnen gerne dabei, ungerechtfertigte Ansprüche von Patienten abzuwehren.

Nachstehend noch ein Tipp zum Thema Patientenakte:

Ein Arzt ist verpflichtet, die medizinische Behandlung seiner Patienten zu dokumentieren. Dies geschieht zumeist in der Form einer Patientenakte oder Patientenkarteikarte. Möglich ist auch die Führung einer elektronischen Patientenakte. Diese Aufzeichnungen müssen auch nach Abschluss der Behanldung grundsätzlich 10 Jahre aufbewahrt werden.

Der Arzt hat dem Patienten auf dessen Verlangen grundsätzlich in die ihn betreffenden Krankenunterlagen Einsicht zu gewähren bzw. Kopien der Unterlagen gegen Erstattung der Kosten herauszugeben. Ausgenommen hiervon sind nur diejenigen Teile der Akte, welche subjektive Eindrücke oder Wahrnehmungen des Arztes enthalten. Soweit ein Einsichtsrecht besteht bzw. der Arzt die Einsicht in die Patientenakte gewährt, besteht auch ein Anspruch auf Anfertigung von Kopien.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie Opfer eines Arztfehlers geworden sind, können Sie also auch noch Jahre nach Abschluss der Behanldung Einsicht in Ihre Patientenakte verlangen und diesen Anspruch ggfs. auch mit einer Klage durchsetzen.

Da zur Beurteilung eines Arzthaftungsfalles die Einsichtnahme in Ihre Patientenunterlagen in den meisten Fällen zwingend erforderlich ist, sollten Sie zur Beschleunigung der Angelegenheit möglichst bereits im Vorfeld der anwaltlichen Inanspruchnahme Kopien Ihrer Patientenakte anfertigen.

Selbstverständlich werden wird aber auch diesen Anspruch gerne für Sie durchsetzen.