Verkehrsrecht

Rechtsanwalt Romberg in Neuwied berät und vertritt Sie – auch überregional – in allen Fällen rund um das Verkehrsrecht.

Haben Sie nicht schnell genug gebremst und sind auf ein anderes Auto aufgefahren? Haben Sie beim Einparken einen anderen PKW „touchiert“ oder als Radfahrer mit dem Pedal die Tür eines Autos verkratzt? Oder ist Ihnen gar jemand im Rückwärtsgang vorne aufgefahren und gibt Ihnen nun die Schuld? Sind Sie bei einem Unfall verletzt worden?

All dies sind alltägliche Fälle des Verkehrszivilrechts, das den Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt darstellt.

Wer täglich am Berufsverkehr teilnimmt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann einmal an einem Verkehrsunfall beteiligt sein. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und schon hat es „gekracht“. Vielleicht sind Sie selbst völlig unschuldig an der Kollision. Zunächst wirkt der Schaden vielleicht noch geringfügig, aber in der Autowerkstatt kommt das böse Erwachen, wenn der Meister stolz einen Kostenvoranschlag mit vierstelliger Summe präsentiert. In vielen Fällen führt der Unfall zum Rechtsstreit – die Schuldfrage ist ungeklärt, und auch wer gut versichert ist, möchte nicht in der Prämie hochgestuft werden. Schnell stellt sich die Frage, wer die besseren Karten vor Gericht hat – wurde von den Beteiligten ein Unfallbericht ausgefüllt, wurde die Polizei hinzugezogen, gibt es Zeugen oder Fotos? Bei Personenschäden wird die Sache schnell brenzlig, denn hier geht es nicht nur um Reparaturkosten, sondern um Arztkosten, Rentenansprüche und Schmerzensgeld und damit oft um deutlich höhere Beträge.

Um so wichtiger ist die Betreuung durch einen kompetenten Rechtsanwalt.

Sind Sie zu schnell gefahren? Haben Sie eine rote Ampel ignoriert oder falsch geparkt? Haben Sie als Hauseigentümer einem Mietinteressenten auf Anfrage keinen Energieausweis vorgelegt? Haben Sie gegen die Emissionsvorschriften für Kraftfahrzeuge verstoßen? Haben Sie als Arbeitgeber gegen die Meldepflichten im „Elena-Verfahren“ verstoßen? Haben Sie einen Kampfhund ohne Maulkorb ausgeführt?

All dies sind Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr.

Vereinbaren Sie umgehend einen Termin, wenn Sie einen Anhörungsbogen oder einen Bußgeldbescheid erhalten haben. Ich werde Sie darüber aufklären, welche Rechte Sie haben, welche Erfolgsaussichten beispielsweise ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid hat und wie sich die Beweislage darstellt. Vor Gericht oder im Rahmen einer vorprozessualen Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Seite.

Wurde gegen Sie ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat im Straßenverkehr eingeleitet? Ein Fehler ist schnell gemacht. Eine Reihe von Straftaten kann im Straßenverkehr begangen werden. Viele werden oft als Kavaliersdelikt angesehen – sind es aber nicht. Werden Sie wegen einer Straftat im Straßenverkehr angeklagt, bin ich Ihr Ansprechpartner mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Verkehrsstrafrecht.

Im Straßenverkehr kann man auf verschiedenste Art mit dem Gesetz in Konflikt kommen: Autofahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluß, ein durch Übermüdung verursachter Verkehrsunfall, Fahren ohne Fahrerlaubnis oder ohne KfZ-Versicherung, eine Probefahrt mit dem Nummernschild vom Auto des Kumpels, Gefährdung des Straßenverkehrs durch zu aggressives Überholen, Beleidigungen, fahrlässige Körperverletzungen im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, unterlassene Hilfeleistung bei einem Unfall, im schlimmsten Fall eine fahrlässige Tötung – all dies sind Situationen, in denen sich ein Verkehrsteilnehmer unerwartet schnell befinden kann. Eine Vorstrafe hat weitreichende Folgen – insbesondere für die weitere berufliche Laufbahn.

Als auf das Verkehrsstrafrecht spezialisierter Rechtsanwalt nehme ich Ihre rechtlichen Interessen wahr, damit es nicht zum Schlimmsten kommt.


Nachfolgend noch einige Tipps, wie Sie sich nach einem Verkehrsunfall verhalten sollten:

1.Unfallstelle sichern, sofort die Polizei und wenn nötig den Rettungswagen rufen.

2.Kühlen Kopf bewahren! Nicht vom Unfallgegner einschüchtern lassen.

3.Keine spontanen Schuldanerkenntnisse abgeben!

4.Nichts verändern, bevor die Polizei eintrifft. Wird doch etwas bewegt, Skizze anfertigen oder fotografieren.

5.Unfallbericht ausfüllen. Am besten Ausdrucken und immer im Handschuhfach mitführen. Falls Sie den Unfallbericht nicht zur Hand haben, notieren Sie den Namen des Fahrers (Führerschein) und den des Kfz-Halters (Fahrzeugschein), das amtliche Kennzeichen sowie die Versicherungsgesellschaft und Versicherungsnummer des Unfallgegners. Gehen Sie mit diesen Daten sofort zum Verkehrsanwalt!

6.Überprüfen Sie das Protokoll der Polizei, korrigieren Sie Unstimmigkeiten und falsche Sachverhalte.

7.Lassen Sie sich vor Ort nicht durch unseriöse »Unfallhelfer« beeinflussen. Nehmen Sie keine vermeintlich kostenlosen, in Wahrheit aber überteuerten Dienstleistungen in Anspruch, welche der Versicherer des Schädigers nicht ersetzen muss. Fragen Sie im Zweifel zuerst Ihren Verkehrsanwalt, damit Sie nicht aus Unerfahrenheit Dritte beauftragen, die zu Ihren Lasten am Schaden verdienen wollen.

8.Wenn Sie über die Notrufsäule oder den Zentralruf der Haftpflichtversicherer mit der Versicherung Ihres Unfallgegners verbunden werden, lassen Sie sich auch von dieser nicht beeinflussen! Treffen Sie keine Vereinbarungen mit der Versicherung zum Beispiel über die Wahl der Werkstatt, die Einschaltung eines Sachverständigen oder anderes. Die Versicherung des Gegners verspricht nur auf den ersten Blick schnelle Hilfe. Letztendlich ist sie nur daran interessiert, Ihnen so wenig wie möglich zu zahlen.

9.Wenn die Versicherung bei Ihnen anruft oder sonst Kontakt mit Ihnen aufnimmt: Treffen Sie auch hier keine Vereinbarungen mit der Versicherung. Verweisen Sie die Versicherung einfach an Ihren Verkehrsanwalt!